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San Pedro (Huachuma)
Echinopsis pachanoi
- Region
- Andenhänge Perus, 2000–3000 m ü. M.
- Anwendung
- Zeremonielle Verwendung in der andinen Heiltradition
Der San-Pedro-Kaktus — in Quechua Huachuma — wächst als säulenförmiger Kaktus an den Andenhängen. Er zählt zu den am längsten belegten Ritualpflanzen des Kontinents: Steinreliefs der Chavín-Kultur zeigen ihn bereits vor rund 3000 Jahren.
Bis heute ist er fester Bestandteil der Heiltradition nordperuanischer curanderos. Die nächtlichen Zeremonien, mesas genannt, dienen der Diagnose und Heilung und verbinden vorspanische Vorstellungen mit katholischen Elementen — auch der Name San Pedro stammt aus dieser Verflechtung.
Der Kaktus enthält psychoaktive Alkaloide. Seine Verwendung ist an den zeremoniellen Rahmen und die Begleitung durch erfahrene Heilkundige gebunden.